Shiatsu-Massage

07 Okt

Shiatsu löst Energieblockaden und dient der Regeneration

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Shiatsu kommt aus Japan und heißt übersetzt Fingerdruck und gilt als Weiterentwicklung der Akupressur. Sinn und Zweck des ganzen ist es, Beschwerden und Krankheiten durch Ausübung von Druck, Dehnung und der Reibung auf bestimmten Körperstellen zu bekämpfen.

Entwicklung des Shiatsu

Im 10. Jahrhundert wurden bereits Behandlungsmethoden angewandt, die dem heutigen Shiatsu ähnlich sind, ganz am Anfang des 20. Jahrhunderts verband man verschiedene Formen von energetischer Körperarbeit und manuellen Therapien miteinander und fasste sie dann unter dem Begriff Shiatsu zusammen, um sich von reinen Entspannungsmassagen abzugrenzen. In Japan hat sich seit den 20er Jahren Shiatsu fest etabliert, die wichtigsten Vertreter waren Tokujiro Namikoshi und Shizuto Masunaga, der erste Vertreter gründete die erste Shiatsu Schule, während der andere den Zen Shiatsu ins Leben rief und die fernöstliche Methode auch im Westen bekannt machte. In Deutschland gibt es die Massageform erst seit den 70er Jahren, jedoch entwickelten sich einige neue Methoden, die sich an Shiatsu anlehnen, wie beispielsweise Ohashiatsu, Seiko, Shin Tai, Tiershiatsu und Wasser-Shiatsu (Watts).

Anwendungsgebiete

Mit einer professionellen Shiatsu-Massage lassen sich beim Patienten verkrampfte Muskeln lockern und Energieblockaden lösen. Das Shiatsu dient des Weiteren der Erholung und Regeneration, es stimuliert das autonome Nervensystem und hat eine positive Wirkung auf die Funktion der inneren Organe. Die Wirkungen dieser Massage auf der körperlichen Ebene können auch eine willkommene Veränderung auf der Gefühlsebene eines Menschen bewirken. Nicht geeignet ist die Shiatsu-Behandlung bei schweren Herz-Kreislauferkrankungen, Risikoschwangerschaften, Knochenschwund, akuten Entzündungen und Krebserkrankungen. Bei Babys und Kleinkindern bewirkt Shiatsu, dass sie besser durchschlafen, dass deren Rücken gestärkt wird, die geistige Entwicklung verbessert wird, diese ausgeglichener sind und sich spontan entspannen können.

Shiatsu-Behandlung

Bevor die Behandlung losgehen kann, wird eine Diagnose der Beschwerden durchgeführt, die Sitzung dauert ungefähr eine Stunde und die Person bleibt meistens bekleidet. Die Massage findet hauptsächlich auf dem Fußboden statt, der Therapeut übt Druck und Reibung auf die Meridianpunkte aus, um diese zu stimulieren, wobei der Massierende Hände, Finger, Ellenbogen und Knie einsetzt. Atemübungen und Dehnungen kommen zur Anwendung, dabei werden die Gliedmaßen und Gelenke sehr soft gedreht, in Abstand von ein bis zwei Wochen sind mehrere Shiatsu-Sitzungen erforderlich, damit man einen positiven Effekt erzielen kann.